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SUMMARY:Iphigenie auf Tauris
DESCRIPTION:Drama von Johann Wolfgang von Goethe \nRegie\, Bühne: Holk Freytag \n„Iphigenie auf Tauris“ gilt als das klassische Drama schlechthin. Goethe vollendete es 1787 auf einer Reise nach Italien. Die Handlung spielt einige Zeit nach dem Ende des Trojanischen Krieges auf der Insel Tauris (Krim). Als Vorlage benutzte Goethe das Stück „Iphigenie bei den Tauren“ des griechischen Dramatikers Euripides aus dem 5. Jahrhundert vor Christus. Die betont artifizielle Sprache des Stücks\, seine Feierlichkeit und Bildhaftigkeit vermitteln eine gewollte Abgehobenheit von der Lebenswirklichkeit. \nDas „Lieblingsstück“ des deutschen Bildungsbürgertums wurde besonders im 19. und frühen 20. Jahrhunderts gern zur feierlichen Eröffnung von neu gebauten Bühnenhäusern einstudiert. So auch in Lauchstädt\, wo das Stück bereits am 6. August 1804 unter Goethes Leitung erstmals gegeben wurde. Am 13. Juni 1908 wurde das erneuerte Theater mit Goethes „Iphigenie“ nach der verdienstvollen Restaurierung durch Gustav Wolff (1858-1930) erneut eingeweiht.
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LOCATION:Goethe-Theater Bad Lauchstädt\, Parkstraße 18\, Goethestadt Bad Lauchstädt\, 06246
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SUMMARY:Torquato Tasso
DESCRIPTION:Schauspiel von Johann Wolfgang von Goethe \nRegie\, Bühne: Holk Freytag \nEs bildet ein Talent sich in der Stille\,\nSich ein Charakter in dem Strom der Welt. \nCaroline Herder schreibt 1789 an ihren Ehemann\, dass Goethe ihr den Sinn seines „Tasso“ erläutert habe: es sei die Disproportion des Talents mit dem Leben. Der Konflikt zwischen dem sensiblen Dichter und seiner ignoranten Umwelt ist in Goethes Drama das beherrschende Thema. Man spürt die Verwandtschaft zu seinem berühmten Werther-Briefroman und es gibt deutliche Bezüge zu Goethes persönlicher Situation in seinen frühen Weimarer Jahren. Allein die Kunst kann helfen\, seelische Qualen und schmerzhafte Lebenserfahrungen zu verarbeiten. Weil sich die Dramatik des Stücks weniger aus seiner Handlung sondern vielmehr aus den seelischen Kämpfen der Titelfigur ergibt\, fanden die Zeitgenossen das Stück langweilig und für die Bühne ungeeignet. Erst die nachfolgende Generation erfasste die Wirkung des Tasso. Hofmannsthal nannte den Tasso ein „unergründliches Werk\, das immer wieder Staunen errege“. Großes Aufsehen erregte Peter Steins Inszenierung von 1969 mit Bruno Ganz in der Hauptrolle. \nFoto: David Nuglisch
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