Dates

Jun
17
Fri
Jedermann (Neue Burgfestspiele Meißen) @ Burghof Albrechtsburg Meißen
Jun 17 um 20:30 – 21:30

Jedermann | Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes

Schauspiel nach Hugo von Hofmannsthal

Open Air vor beeindruckender historischen Kulisse im Burghof der Albrechtsburg Meissen. Eine Produktion der Landesbühnen Sachsen mit Tom Quaas in der Hauptrolle.

Jedermann ist reich. Jedwede Sache auf der Welt nennt er Sein durch bares Geld. Alles kann er kaufen, Frau und Mann, Grund und Boden. Er dünkt sich, Herrscher der Welt und unsterblich zu sein. Den Bettler und den armen Nachbarn weist er ab, die Warnungen seiner Mutter überhört er. Stattdessen feiert er mit seiner Buhlschaft ein Fest. Auf dem Fest steht plötzlich der Tod neben ihm und fordert ihn auf, sich für den letzten Weg bereit zu machen. Jedermann fleht den Tod an, ihm eine Frist zu gewähren, damit er sich einen Freund suchen kann, der mit ihm vor das Gericht Gottes tritt. Nach langem Bittengewährt der Tod ihm eine Stunde.

Das Stück beruht auf einem mittelalterlichen Totentanz, der im 16. Jahrhundert von Hans Sachs aufgeschrieben wurde. Anfang des 20. Jahrhunderts benutzte der österreichische Dramatiker Hugo von Hofmannsthal die Niederschrift von Hans Sachs als Quelle für sein Theaterstück. Die Beschäftigung mit zeitgenössischen Geldtheorien brachte Hofmannsthal zu der Ansicht, dass das Geld in «dämonischer Verkehrtheit zum Zweck der Zwecke» wurde und der Mensch nur durch Furcht und Glaube aus dieser Verstrickung gerettet werden könne.

Am 1. Dezember 1911 erlebte Hofmannsthals Stück unter der Regie von Max Reinhardt im Berliner Zirkus Schumann seine Uraufführung. 1920 wurde es erstmals während der Salzburger Festspiele auf dem Platz vor dem Salzburger Dom gespielt.

In Meißen kam «Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes» während der Burgfestspiele 1925 zum ersten Mal zur Aufführung.

Jun
18
Sat
Jedermann (Neue Burgfestspiele Meißen) @ Burghof Albrechtsburg Meißen
Jun 18 um 20:30 – 21:30

Jedermann | Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes

Schauspiel nach Hugo von Hofmannsthal

Open Air vor beeindruckender historischen Kulisse im Burghof der Albrechtsburg Meissen. Eine Produktion der Landesbühnen Sachsen mit Tom Quaas in der Hauptrolle.

Jedermann ist reich. Jedwede Sache auf der Welt nennt er Sein durch bares Geld. Alles kann er kaufen, Frau und Mann, Grund und Boden. Er dünkt sich, Herrscher der Welt und unsterblich zu sein. Den Bettler und den armen Nachbarn weist er ab, die Warnungen seiner Mutter überhört er. Stattdessen feiert er mit seiner Buhlschaft ein Fest. Auf dem Fest steht plötzlich der Tod neben ihm und fordert ihn auf, sich für den letzten Weg bereit zu machen. Jedermann fleht den Tod an, ihm eine Frist zu gewähren, damit er sich einen Freund suchen kann, der mit ihm vor das Gericht Gottes tritt. Nach langem Bittengewährt der Tod ihm eine Stunde.

Das Stück beruht auf einem mittelalterlichen Totentanz, der im 16. Jahrhundert von Hans Sachs aufgeschrieben wurde. Anfang des 20. Jahrhunderts benutzte der österreichische Dramatiker Hugo von Hofmannsthal die Niederschrift von Hans Sachs als Quelle für sein Theaterstück. Die Beschäftigung mit zeitgenössischen Geldtheorien brachte Hofmannsthal zu der Ansicht, dass das Geld in «dämonischer Verkehrtheit zum Zweck der Zwecke» wurde und der Mensch nur durch Furcht und Glaube aus dieser Verstrickung gerettet werden könne.

Am 1. Dezember 1911 erlebte Hofmannsthals Stück unter der Regie von Max Reinhardt im Berliner Zirkus Schumann seine Uraufführung. 1920 wurde es erstmals während der Salzburger Festspiele auf dem Platz vor dem Salzburger Dom gespielt.

In Meißen kam «Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes» während der Burgfestspiele 1925 zum ersten Mal zur Aufführung.

Jul
8
Fri
Shakespeares sämtliche Werke- leicht gekürzt @ König Albert Theater
Jul 8 um 19:30 – 21:30
Shakespeares sämtliche Werke- leicht gekürzt @ König Albert Theater | Dresden | Sachsen | Deutschland

mit Rainer König, Tom Quaas und Carsten Linke

Shakespeares sämtliche Werke, wenn auch leicht gekürzt , an einem 90-minütigen Theaterabend? Das sind immerhin 37 Stücke und 154 Sonette, 1. 834 Rollen in einer gesamt Spieldauer von fünf Tagen und 5 Nächten! …. Das geht? Ja das geht!
Die drei Amerikaner Daniel Singer, Adam Long und Jess Winfield vollbrachten dieses Kunststück zum ersten mal 1987 in London, in der gleichnamigen, von ihnen verfassten Komödie.
Der grandiose Erfolg brachte, dass dieses Stück in der Folge weltweit gespielt und gefeiert wurde.
Nun wagen sich Tom Quass, Carsten Linke und Rainer König in einem einmaligen Gastspiel im Boulevardtheater Dresden an dieses Kunstück: Shakespeares sämtliche Königsdramen, Komödien und Sonette an einem Abend auf die Bretter zu knallen. Wie gesagt, in einer jeweils etwas eingedampften Form, gelegentlich begleitet von kleineren unerheblichen Rangelein über auseinanderstrebende Interpretationsansichten, die zum Teil gefährlich ins persönliche gehen, wird ihnen wieder, dieser vulminante Abend gelingen!
Ein Muss für alle Shakespeares-Fans und ein Muss für alle, die noch niemals etwas von Shakespear gesehen, erlebt oder gehört haben.